Durchsuchen nach
Autor: Elisabeth Kolbry

Sorgearbeit

Sorgearbeit

Care matters in Kunst und Gesellschaft Mit der Ausstellung CARE MATTERS der SAMMLUNG VERBUND hat die Kuratorin Gabriele Schor, die Gründungsdirektorin der Sammlung, das aktuelle gesellschaftspolitische Thema der Bedeutung, Wertschätzung und (Un-)Sichtbarkeit von Sorge- und Carearbeit aufgegriffen. Zu den Begriffen Sorge- und Carearbeit eine kurze Anmerkung vorweg. Sorgearbeit ist der deutschsprachige Oberbegriff, der alle Tätigkeiten umfasst, die das Wohlergehen von Menschen sichern, von der Kinderbetreuung, der Pflege, den Tätigkeiten im Haushalt bis zur emotionalen Zuwendung. Care-Arbeit ist die englischsprachige Entsprechung…

Weiterlesen Weiterlesen

Vally Wieselthier

Vally Wieselthier

Keramikkünstlerin, Designerin, Lehrerin Die bedeutendste Vertreterin der Keramik der Wiener Werkstätte und zukunftsweisende Vorreiterin der modernen Keramikkunst Vally Wieselthier wird in der Ausstellung „Vally Wieselthier: Bild und Ton“ im Museum für angewandte Kunst-MAK gewürdigt. Anhand einer Auswahl von 160 Objekten aus europäischen Sammlungen und aus dem Nachlass von Wieselthier, der von ihrer Familie aus den USA dem MAK überlassen wurde, wird die künstlerische Entwicklung dieser Frau, die in Wien begonnen hatte und in den USA fortgesetzt wurde, gezeigt. Zentral ist…

Weiterlesen Weiterlesen

Der Fall Freud

Der Fall Freud

Verfolgung, Entrechtung, Vertreibung An einer der berühmtesten Wiener Adressen, Berggasse 19 im 9. Wiener Gemeindebezirk, befindet sich das Sigmund Freud Museum.Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, hat hier mit seiner Familie 47 Jahre gelebt, in den angrenzenden Ordinationsräumen die Psychoanalyse entwickelt und seine Patienten empfangen. In den ehemaligen Wohn- und Ordinationsräumen befindet sich das Museum, in dem Leben und Werk von Sigmund und seiner Tochter, Anna Freud, ebenfalls Psychoanalytikerin und Pionierin der Kinderanalyse, präsentiert werden. Die aktuelle Sonderausstellung und die…

Weiterlesen Weiterlesen

Wiener Frauenkunst

Wiener Frauenkunst

Künstlerinnen der Zwischenkriegszeit und ihre Bedeutung Vor 100 Jahren, im Juni 1926, wurde der Verband bildender Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen-Verein Wiener Frauenkunst gegründet, der bis zur Zwangsauflösung durch die Nationalsozialisten 1938 bestanden hat. Die Tätigkeit des Verbandes und seiner Mitglieder während dieser Zeit wird im Rahmen der Ausstellung der Landesgalerie Niederösterreich „Wiener Moderne. Weiblich. Widerständig“ präsentiert. Da das Schaffen der Künstlerinnen dieser Zeit und ihre Beiträge zur Kunstgeschichte lange Zeit ignoriert oder übergangen wurden und weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden…

Weiterlesen Weiterlesen

Wiener Secession und Fotografie

Wiener Secession und Fotografie

Online-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek Die neue Online-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek, ein Projekt der Sammlung Bildarchiv und Grafiksammlung, ist dem Thema „Brennpunkt Moderne: Die Wiener Secession und die Fotografie“ gewidmet. Grundlage für die Gestaltung dieser Ausstellung ist der herausragende fotografische Bestand von Bildarchiv und Grafiksammlung mit mehr als 700 Originalfotografien aus dem Archiv der Secession, die 1951 von der Österreichischen Nationalbibliothek erworben wurden. Im Jahr 1897 war die Gruppe der Secessionisten, zu der u.a. Gustav Klimt, Kolo Moser, Josef Hoffmann, Joseph…

Weiterlesen Weiterlesen

Alles vergessen

Alles vergessen

Die Macht des Vergessens und der Erinnerung Die Ausstellung „Alles vergessen“ im Museum am Judenplatz beschäftigt sich ausgehend von der Frage, wie tief das Vergessen in das Leben von Menschen und Gesellschaften eingreift und welche Spuren es in Erinnerung und Identität hinterlässt, aus kulturhistorischer Perspektive mit unterschiedlichen Formen des Vergessens. Die Kuratorinnen Daniela Pscheiden (Jüdisches Museum Wien) und Dinah Ehrenfreund-Michler (Jüdisches Museum Hohenems) greifen dabei Anhand von ausgewählten Objekten und künstlerischen Positionen sehr unterschiedliche Aspekte des Themas auf. Dabei geht…

Weiterlesen Weiterlesen

Textil-Abstrakt

Textil-Abstrakt

Textilkunst im Museum für angewandte Kunst Dem Werk der österreichischen Textilkünstlerin Ursi Fürtler ist derzeit erstmals im Museum für angewandte Kunst im MAK Forum eine eigene Ausstellung gewidmet. Gezeigt wird anhand von ausgewählten Einzelstücken ein Querschnitt über ihr gesamtes Schaffen von den 1970er-Jahren bis 2025. Ursi Fürtler, geboren 1939 in Mödling bei Wien, besuchte die Modeschule Hetzendorf in Wien und war anschließend ein Jahr in Schweden als Porzellandesignerin tätig. Danach absolvierte sie in Wien ein Studium an der Akademie für…

Weiterlesen Weiterlesen

Alles in Arbeit

Alles in Arbeit

Arbeit als Spiegel der Gesellschaft – künstlerische Positionen Im Dom Museum Wien beleuchtet die Ausstellung „Alles in Arbeit“ anhand von unterschiedlichen Zugängen und einer sehr treffenden Auswahl von Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart diese einen großen Teil unseres Lebens bestimmende Thematik. Grundlage für die Ausstellung waren neben historischen Zusammenhängen besonders auch gegenwärtige Entwicklungen. „Wirtschaftliche Krisen, globale Ungleichheit und eine Arbeitswelt im Wandel machen das Thema Arbeit heute besonders dringlich: Wer arbeitet zu welchen Bedingungen und mit welcher Anerkennung? Zugleich…

Weiterlesen Weiterlesen

Amalie Seidel

Amalie Seidel

Sozialdemokratin und Sozialpolitikerin Amalie Ryba wurde 1876 in Wien geboren. Aufgrund der Armut der Familie musste sie schon als Schulkind als Näherin Heimarbeit verrichten und bereits im Alter von 12 Jahren die Schule verlassen, um als Dienstmädchen zu arbeiten. Geprägt von ihrem gewerkschaftlich organisierten und parteipolitisch aktiven Vater, trat sie bereits mit 16 Jahren dem Gumpendorfer Arbeiterbildungsverein bei. Sie engagierte sich in der Frauenbewegung, wurde Schriftführerin des Lese- und Diskutierclubs Libertas. Als 17jährige, damals als Packerin im Magazin einer Appreturfabrik…

Weiterlesen Weiterlesen