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Kategorie: Zeit?Geschichte

Egon Schiele & Anton Peschka

Egon Schiele & Anton Peschka

Eine Künstlerfreundschaft mit Folgen Mit der kleinen, sehr schön gestalteten Sonderausstellung „Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung“ wird der Nachlass von Anton Peschka jun. und der Künstlerfamilien Schiele und Peschka erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Anton Peschka jun. hat seinen gesamten Nachlass, der mehrere tausend Objekte umfasst, der Stadt Wien unter der Bedingung, dass die wichtigsten Objekte unter dem Titel „Sammlung Peschka“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, vermacht. Die Bedeutung dieses Nachlasses liegt darin, dass er sowohl seine eigene Hinterlassenschaft, als…

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Frieden tun

Frieden tun

Frieden als aktive Aufgabe Das Frauenmuseum Hittisau im Bregenzerwald, das einzige Frauenmuseum in Österreich und weltweit das Einzige im ländlichen Raum, gestaltet jedes Jahr eine Ausstellung zu einem aktuellen Gegenwartsthema. Dieses Jahr geht es ausgehend von einem Verständnis von feministischer Friedenspolitik, die einen tiefgreifenden Wandel für Gerechtigkeit, Teilhabe, Soziale Sicherheit und die Sichtbarkeit struktureller Gewalt anstrebt, um das Thema „Frieden tun. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht“. Diese Ausstellung, die das Thema aus unterschiedlichen und teils ungewohnten Blickwinkeln beleuchtet, ist im…

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Vally Wieselthier

Vally Wieselthier

Keramikkünstlerin, Designerin, Lehrerin Die bedeutendste Vertreterin der Keramik der Wiener Werkstätte und zukunftsweisende Vorreiterin der modernen Keramikkunst Vally Wieselthier wird in der Ausstellung „Vally Wieselthier: Bild und Ton“ im Museum für angewandte Kunst-MAK gewürdigt. Anhand einer Auswahl von 160 Objekten aus europäischen Sammlungen und aus dem Nachlass von Wieselthier, der von ihrer Familie aus den USA dem MAK überlassen wurde, wird die künstlerische Entwicklung dieser Frau, die in Wien begonnen hatte und in den USA fortgesetzt wurde, gezeigt. Zentral ist…

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Der Fall Freud

Der Fall Freud

Verfolgung, Entrechtung, Vertreibung An einer der berühmtesten Wiener Adressen, Berggasse 19 im 9. Wiener Gemeindebezirk, befindet sich das Sigmund Freud Museum.Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, hat hier mit seiner Familie 47 Jahre gelebt, in den angrenzenden Ordinationsräumen die Psychoanalyse entwickelt und seine Patienten empfangen. In den ehemaligen Wohn- und Ordinationsräumen befindet sich das Museum, in dem Leben und Werk von Sigmund und seiner Tochter, Anna Freud, ebenfalls Psychoanalytikerin und Pionierin der Kinderanalyse, präsentiert werden. Die aktuelle Sonderausstellung und die…

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Wiener Frauenkunst

Wiener Frauenkunst

Künstlerinnen der Zwischenkriegszeit und ihre Bedeutung Vor 100 Jahren, im Juni 1926, wurde der Verband bildender Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen-Verein Wiener Frauenkunst gegründet, der bis zur Zwangsauflösung durch die Nationalsozialisten 1938 bestanden hat. Die Tätigkeit des Verbandes und seiner Mitglieder während dieser Zeit wird im Rahmen der Ausstellung der Landesgalerie Niederösterreich „Wiener Moderne. Weiblich. Widerständig“ präsentiert. Da das Schaffen der Künstlerinnen dieser Zeit und ihre Beiträge zur Kunstgeschichte lange Zeit ignoriert oder übergangen wurden und weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden…

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Alles vergessen

Alles vergessen

Die Macht des Vergessens und der Erinnerung Die Ausstellung „Alles vergessen“ im Museum am Judenplatz beschäftigt sich ausgehend von der Frage, wie tief das Vergessen in das Leben von Menschen und Gesellschaften eingreift und welche Spuren es in Erinnerung und Identität hinterlässt, aus kulturhistorischer Perspektive mit unterschiedlichen Formen des Vergessens. Die Kuratorinnen Daniela Pscheiden (Jüdisches Museum Wien) und Dinah Ehrenfreund-Michler (Jüdisches Museum Hohenems) greifen dabei Anhand von ausgewählten Objekten und künstlerischen Positionen sehr unterschiedliche Aspekte des Themas auf. Dabei geht…

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Alles in Arbeit

Alles in Arbeit

Arbeit als Spiegel der Gesellschaft – künstlerische Positionen Im Dom Museum Wien beleuchtet die Ausstellung „Alles in Arbeit“ anhand von unterschiedlichen Zugängen und einer sehr treffenden Auswahl von Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart diese einen großen Teil unseres Lebens bestimmende Thematik. Grundlage für die Ausstellung waren neben historischen Zusammenhängen besonders auch gegenwärtige Entwicklungen. „Wirtschaftliche Krisen, globale Ungleichheit und eine Arbeitswelt im Wandel machen das Thema Arbeit heute besonders dringlich: Wer arbeitet zu welchen Bedingungen und mit welcher Anerkennung? Zugleich…

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Amalie Seidel

Amalie Seidel

Sozialdemokratin und Sozialpolitikerin Amalie Ryba wurde 1876 in Wien geboren. Aufgrund der Armut der Familie musste sie schon als Schulkind als Näherin Heimarbeit verrichten und bereits im Alter von 12 Jahren die Schule verlassen, um als Dienstmädchen zu arbeiten. Geprägt von ihrem gewerkschaftlich organisierten und parteipolitisch aktiven Vater, trat sie bereits mit 16 Jahren dem Gumpendorfer Arbeiterbildungsverein bei. Sie engagierte sich in der Frauenbewegung, wurde Schriftführerin des Lese- und Diskutierclubs Libertas. Als 17jährige, damals als Packerin im Magazin einer Appreturfabrik…

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Ballade

Ballade

Wer regiert die Welt? Über Jura Soyfer (geboren 1912 in Charkow, ermordet 1939 im KZ Buchenwald) habe ich bereits in mehreren Beiträgen berichtet (Link siehe unten). Er war ein zeitkritischer Dichter, der seine Welt in aller Klarheit gesehen und beschrieben hat, und – wie wir heute feststellen können – einer mit Weitblick. Er hat in den 1930er-Jahren auf gesellschaftliche und politische Zustände hingewiesen, denen wir in der Gegenwart, wenn auch in anderer Form, aber nicht weniger gefährlich, wieder begegnen. In…

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Zimmer- und Balkonpflanzen

Zimmer- und Balkonpflanzen

Kolonialismus am Fensterbrett Mit der Herkunft von zehn in unseren Breiten bekannten Zimmer- und Balkonpflanzen und ihrem Weg in unsere Lebenswelt befasst sich die Ausstellung „Kolonialismus am Fensterbrett“ im Weltmuseum Wien. Gleichzeitig zeigt sie, welche unterschiedlichen Dimensionen der Kolonialismus hat. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts bis weit in das 20 Jahrhundert hinein wurden große Teile der Welt durch Europäer erobert, besetzt und ausgebeutet. Konkret bedeutete das die politische und militärische Herrschaft über diese Gebiete, deren wirtschaftliche Ausbeutung und die…

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