Durchsuchen nach
Kategorie: Zeit?Geschichte

Die Blattmacherinnen

Die Blattmacherinnen

Wortgewandt und selbstbewußt Ariadne ist die 1992 gegründete frauen- und genderspezifische Informations- und Dokumentationsstelle an der Österreichischen Nationalbibliothek, deren zentrale Aufgabe es ist, historische und aktuelle Materialien zu Frauen, Feminismus und Genderforschung zu sammeln, zu erschließen und bereitzustellen. Ende der 1990er Jahre entwickelte Ariadne das digitale Archiv und Onlineportal „Frauen in Bewegung 1848–1918“, um historische Dokumente zur Frauenbewegung online zugänglich zu machen. Die neue Online-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek „Die Blattmacherinnen“ ist ein Projekt von Ariadne und wurde von Andrea Reisner…

Weiterlesen Weiterlesen

Die Farben der Erde

Die Farben der Erde

Moderne Textilkunst in Mexiko Im Rahmen des Formats WMW Contemporary, das den Bick bewusst in die Gegenwart und Zukunft richtet, beleuchtet das Weltmuseum Wien in dieser Ausstellung die moderne Textilkunst Indigener Gemeinschaften in Mexiko. Die Ausstellung in Wien zeigt Werke aus der privaten Sammlung von Carlos Barrera Reyes, von denen manche erstmals außerhalb von Mexiko zu sehen sind. Die Ausstellung wurde von ihm unter Mitwirkung von Renée Riedler und Gerard van der Bussel, MitarbeiterInnen des Weltmuseums Wien, kuratiert. Grundlage für…

Weiterlesen Weiterlesen

Museum Fronfeste

Museum Fronfeste

Geschichte und Kultur von Menschen für Menschen In diesem Blog wurden viele Beiträge veröffentlicht, die großen Museen und Ausstellungen gewidmet waren. Diesmal soll ein kleines Museum vorgestellt werden, stellverstretend für viele andere Museen, die sich in ganz Österreich mit der Geschichte, Gegenwart und Kunst in ihrem Ort und ihrer Region befassen. Das heutige Museum Fronfeste in Neumarkt am Wallersee besteht seit 1984. Gegründet vor mehr als 40 Jahren als Heimatmuseum, hat es sich seitdem zu einem sehr breitgefächerten Programmmuseum weiterentwickelt….

Weiterlesen Weiterlesen

Jüdisches Museum Wien

Jüdisches Museum Wien

130 Jahre wechselvolle Geschichte Das weltweit erste jüdische Museum wurde 1895 von einer Gruppe jüdischer Bürger in Wien gegründet. Kultur und Geschichte der Juden in der österreich-ungarischen Doppelmonarchie, vor allem in Wien und Galizien, bildeten in den Anfängen den Schwerpunkt der Sammlung. In der Zwischenkriegszeit wurde sie durch Objekte, die die politische Diskussion über den Zionismus widerspiegelten, erweitert. Es war eine sehr umfangreiche Sammlung. Im Jahr 1937 scheinen bereits 6474 Objekte im Inventarbuch des Museums auf. Nach der Eingliederung Österreichs…

Weiterlesen Weiterlesen

Sag mir, wo die Blumen sind

Sag mir, wo die Blumen sind

Erinnerungs- und Verdrängungskultur Im Jahr 2025 wird an das Ende des Zeiten Weltkriegs, der vor 80 Jahren im Jahr 1945 zu Ende ging, gedacht. Aus diesem Anlass beschäftigt sich eine Sonderausstellung des Jüdischen Museums Wien mit europäischer Erinnerungskultur, den Nachwirkungen der Schoa und des Zweiten Weltkriegs und der Frage, was Gedenken achtzig Jahre nach Kriegsende bedeutet. Der Ausstellungstitel „Sag mir, wo die Blumen sind…“ ist an das gleichnamige Antikriegslied von Pete Seeger angelehnt, dessen zentrale Fragen Was ist geschehen? Wann…

Weiterlesen Weiterlesen

Josephine Baker

Josephine Baker

Superstar und Freiheitskämpferin Als Josephine Baker 1906 als Freda Josephine McDonald geboren wurde, war ihr außergewöhnlicher Lebensweg vom Armenviertel in St. Louis, Missouri, bis zu einem Militärbegräbnis in Paris im Jahr 1975 keineswegs vorgezeichnet. In der Ausstellung “Josephine Baker. Idol Ikone Inspiration”, hat Mona Horncastle, die eine Biografie über Josephine Baker verfasst hat (siehe Literaturhinweis), den Lebensweg dieses ersten weiblichen Superstars mit afroamerikanischen Wurzeln anschaulich nachvollzogen. Josephine Bakers Kindheit war geprägt durch Armut, Hunger und Rassentrennung. Bereits ab dem Alter…

Weiterlesen Weiterlesen

Weltmuseum Wien – Insights

Weltmuseum Wien – Insights

Ein Museum stellt sich vor Das Weltmuseum Wien kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Anfänge der ethnografischen Sammlungen in Österreich gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das Interesse an exotischen Objekten begann mit der sog. „Entdeckung“ neuer Erdteile. Ab der Renaissance wurden diese von Adel- und Geistlichkeit und reichen Bürgern gesammelt und in Kunst- und Wunderkammern präsentiert. Die berühmteste Sammlung war jene von Erzherzogs Ferdinand II. (1529–1595) im Schloss Ambras bei Innsbruck. Lange gab es keine Trennung zwischen naturhistorischen…

Weiterlesen Weiterlesen

Neue Möbel

Neue Möbel

Design der Zwischenkriegszeit Das Möbelmuseum Wien stellt mit der Sonderausstellung “Josef Frank und die anderen. Neue Möbel 1920-1940” die Geschichte des Möbeldesigns in der Zwischenkriegszeit anhand von ausgewählten Möbelstücken aus der eigenen Sammlung vor und eröffnet damit gleichzeitig einen Blick auf seine Ursprünge und Wirkungen bis in unsere Gegenwart. Anlass für diese Ausstellung ist der140. Geburtstags des Architekten Josef Frank (1885–1967) und das 100-jährigen Jubiläums der Gründung des Wiener Einrichtungsunternehmens „Haus & Garten“. Im Zentrum stehen die Entwicklung des Möbeldesigns…

Weiterlesen Weiterlesen

Lebensmelodien

Lebensmelodien

Erinnerung durch Musik Es gibt Konzerte, die durch die vorgetragene Musik und ihre Geschichte ergreifen und bewegen. Lebensmelodien sind jüdische Melodien, Lieder und Musikstücke, die in den Jahren zwischen 1933 und 1945 in der Zeit der Verfolgung in Ghettos und Konzentrationslagern komponiert, gesungen und gespielt wurden. Lebensmelodien ist ein Forschungs-, Musik- und Bildungsprojekt, mit dem eine Weiterentwicklung der Erinnerungskultur erfolgt. Durch das im Jahr 2019 begonnene Projekt konnten bereits zahlreiche in Vergessenheit geratene Musikstücke wieder gefunden, zum Leben erweckt und…

Weiterlesen Weiterlesen

Marta Eggerth

Marta Eggerth

Sängerin und Filmschauspielerin Die Stadt Wien setzt sich seit zehn Jahren dafür ein, das öffentliche Flächen nach Frauen benannt werden, die maßgeblich zur Geschichte dieser Stadt beigetragen haben. Auf Anregung des Vereins der Freunde des Jüdischen Museums Wien wurde ein von der SPÖ Mariahilf gemeinsam mit der Grünen Alternative Mariahilf und den Neos eingebrachter Antrag der Platzbenennung nach Marta Eggerth im Dezember 2023 im Bezirksparlament mehrheitlich angenommen und nach Prüfung im zuständigen Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft einstimmig angenommen. Der…

Weiterlesen Weiterlesen